
Einführung
Haben Sie schon einmal versucht, die Tinte auf den winzigen Leiterbahnen der PCBs zu entfernen? Das ist wirklich ein Problem. Man braucht dazu ein präzises UV-Licht – ohne dass dabei die gesamte Platine beschädigt wird.
Dafür eignet sich ideal die Galliumiodid-Lampe. Sie wurde genau für diese Art von hochpräziser Arbeit entwickelt. Man kann sie als „Standard-Lösung“ für solche Fälle betrachten – besonders dann, wenn die Linienbreiten sehr gering sind und man keine zusätzliche Wärme erzeugen darf.
Technische Einzelheiten
Wir stellen diese Lampen so ein, dass sie konstantes UV-Licht abgeben – auch dann, wenn sie unter hoher Belastung arbeiten. Wir regulieren die Leistung, die Spannung sowie die Länge des Lichtbogens so, dass alles perfekt mit der Belichtungszeit der modernen Aushärtungsanlagen übereinstimmt.
Durch den Betrieb bei hoher Spannung bleibt der Lichtbogen stabil – dadurch entsteht eine konstante Intensität vom einen Ende des Rohres bis zum anderen. Was die Größe angeht: Die Lampe passt problemlos in Standard-Aushärtungsgeräte. Es ist also kein Umbau der Maschine notwendig.
Materialien und Design
Das Geheimnis liegt im Galliumiodid-Dopant. Es sorgt dafür, dass das UV-Licht genau in den richtigen Wellenlängen abgegeben wird – dadurch polymerisiert die Tinte schneller – während gleichzeitig die Wärmeentwicklung minimiert wird.
Der Quarzkörper wiederum verträgt wiederholte Einschaltvorgänge ohne Risse und bleibt transparent, sodass das Kurzwellen-UV-Licht ungehindert durchdringen kann.
Außerdem gibt es den R7s-Anschluss – eine praktische Lösung. Er ermöglicht einen zuverlässigen Zwei-Punkte-Kontakt, kann hohe Ströme bewältigen und macht den Austausch der Lampe während der Wartung einfach und unkompliziert.
Anwendung und Vorteile
In der Produktion bedeutet diese Lösung, dass die Lackschicht genau dort haftet, wo sie hingehört – zwischen feinen Linien und eng beieinander liegenden Kontaktpunkten.
Das gezielte UV-Licht lässt die Tinte sofort aushärten, bevor sie weiter verdunsten oder durchsickern kann. Dadurch werden weniger Produkte wegen unvollständiger Aushärtung oder ungleicher Oberflächenenergie zurückgewiesen.
Allerdings wird die Lampe bei höherer Belastung heiß. Deshalb muss man sicherstellen, dass die Aushärtungsstation über eine gute Belüftung und eine effektive Kühlung verfügt.
Wenn das richtig umgesetzt wird, läuft alles reibungslos ab. Man erhält einen stabilen Prozess – und muss nicht mehr mit Unregelmäßigkeiten von einer Lampe zur nächsten kämpfen.