
Auf dem Boden – wenn eine Fusion-Lampe anfängt, ihre spektrale Leistung zu verändern – führt das nicht nur dazu, dass die Druckgeschwindigkeit zurückgeht. Zudem entsteht eine ungleichmäßige Aushärtung des Materials: Unvollständig ausgehärteter Lack sowie zusätzliche Arbeiten, die man nicht eingeplant hatte. Wir haben die Ersatzlampe für Fusion so konstruiert, dass das spektrale Profil sowie die Strahlungsintensität wieder auf den Wert kommen, den Ihre Anlage erwartet.
Was technisch wichtig ist: Wir passen die Länge des Lichtbogens sowie die Geometrie der Elektroden an, damit die Quecksilberdampflampe stabil bleibt und ein definiertes Spektrum von 365 nm bis 436 nm abgibt. Die maximale Strahlungsintensität am Substrat liegt über 1.200 mW/cm² – das bietet die notwendige Energiedichte für eine schnelle Vernetzung des Materials. Die Quarzhülle ist ozonfrei, und der Reflektor verwendet eine Dichroikbeschichtung, um die Wellenlängenverteilung zu steuern und die IR-Strahlung zu reduzieren. Die Lampe bietet eine stabile Lebensdauer von 800 Stunden bei voller Leistung; außerdem bleibt der Leistungsabfall am Ende der Lebensdauer unter 15%.
Im industriellen Druck – sei es UV-Offset-, Flexodruck oder Siebdruck – wird die Durchsatzrate durch die Aushärtungsgeschwindigkeit und die Wiederholgenauigkeit bestimmt. Diese Lampe stellt das benötigte Aktivierungspprofil für den Photoinitiator wieder her, sodass hohe Druckgeschwindigkeiten möglich sind. Dadurch sinkt die Anzahl der Ausschussprodukte, und die Vorbereitungszeit bleibt gering. Der Stromverbrauch bleibt innerhalb der Grenzwerte des ursprünglichen Systems – daher muss man die Schaltungen nicht neu kalibrieren. Zudem hilft die Konstanz zwischen den Lampen dabei, Farbverschiebungen durch Unterschiede in der UV-Strahlung zu vermeiden.
Außerdem handelt es sich dabei um einen einfachen Austausch – keine Neukonstruktion nötig.
Ein paar praktische Hinweise vor dem Einbau: Bauen Sie die Lampe mit der richtigen Anordnung der Anschlüsse ein und überprüfen Sie außerdem die Ausrichtung des Reflektors. Schon ein paar Grad Abweichung können dazu führen, dass die Strahlungsintensität ungleichmäßig ist und die Ränder des Materials unvollständig ausgehärtet werden.
Überprüfen Sie außerdem die Zündspannung sowie die Kompatibilität mit dem Balast vor dem Austausch. Halten Sie außerdem ein Spektralradiometer bereit, damit Sie rechtzeitig Ersatzlampen einsetzen können, bevor die Leistung unter die gewünschten Werte fällt.