
Richtiges UV-Härtverfahren mit Galliumiodidlampen
Wenn Sie bereits mit Textilfarben und -beschichtungen zu tun hatten, kennen Sie sicherlich die Frustrierung, wenn ein Druckbild anfangs gut aussieht, aber sofort Risse oder Schäden entwickelt, sobald der Stoff gedehnt wird. Das liegt meist daran, dass die Lampen das Pigment nicht wirklich durchdringen können – sie beschränken sich darauf, nur die Oberfläche zu bearbeiten.
Deshalb bieten sich unsere Galliumiodidlampen an. Wir haben sie so konzipiert, dass sie in dem optimalen Wellenlängenbereich von 300 nm bis 450 nm wirken. Durch den Einsatz von galliumgefülltem Iodid wird der Energiepeak verlagert. Anstatt nur die oberste Schicht zu beeinflussen, dringt das UV-Licht tief in die Fasern des Stoffs ein. Dadurch wird eine vollständige Aushärtung erreicht – ohne Risse oder Schäden.
Ein Hinweis zur Hardware
Wir verwenden hochreinen flüssigen Quarz für die Lampentuben, damit das UV-Licht ungehindert austreten kann. Doch diese Lampen sind empfindlich: Ein Fingerabdruck oder ein kleiner Ölfleck reichen aus, um Hotspots zu erzeugen. Dadurch wird die Lampe beschädigt und geht schneller kaputt, als es eigentlich notwendig wäre. Es ist zwar ärgerlich, aber man muss diszipliniert sein. Wischen Sie die Lampen jedes Mal nach dem Austausch mit Isopropylalkohol ab – das spart auf lange Sicht Geld.
Einbau in Ihre Produktionsanlage
Die gute Nachricht: Diese Lampen eignen sich im Prinzip als Ersatz für die meisten industriellen Härtungsanlagen. Sie passen problemlos hinein.
Aber Achtung: Diese Lampen produzieren viel Energie. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Kühlsystem damit zurechtkommt. Wenn die Lüfter die Wärme nicht schnell genug abführen, können die synthetischen Stoffe beschädigt werden. Niemand möchte schließlich eine geschmolzene Jacke haben.
Noch ein Tipp zum elektrischen Teil
Wir verdrahten die Lampen so, dass sie stabil arbeiten. Doch sie benötigen einen geeigneten Ballast, damit sie richtig funktionieren. Wenn die Spannung um mehr als 5 % schwankt, ändert sich die Wellenlänge des Lichts – dadurch sinkt die Härtungsgeschwindigkeit. Halten Sie die Leistung genau bei der vorgegebenen Werte – dann bleibt die Produktionsgeschwindigkeit konstant.