
Wie man mit Galliumiodidlampen eine optimale Aushärtung erzielt
Lassen Sie uns über Galliumiodidlampen sprechen. Wenn Sie mit Industriefarben und -beschichtungen arbeiten, kennen Sie sicherlich die Herausforderungen, eine perfekte Aushärtung zu erreichen. Wir entwickeln diese Lampen so, dass sie genau im richtigen Bereich des UV-Spektrums strahlen – zwischen 300 nm und 400 nm. Das ist genau die Energie, die die Photoinitiatoren benötigen, um ihre Funktion zu erfüllen.
Das Problem der „Oberflächengetrocknung“
Wenn Sie bereits Standard-Quecksilberlampen verwendet haben, kennen Sie vermutlich das Problem: Die Oberfläche scheint trocken zu sein, doch der Untergrund bleibt noch feucht. Das nennt man „Oberflächengetrocknung“ – und das stellt ein großes Problem für die Qualitätskontrolle dar.
Galliumiodidlampen lösen dieses Problem, indem sie längerwelliges UV-Licht abgeben. Das Licht dringt nicht nur an die Oberfläche, sondern auch tief in die Beschichtung ein. Dadurch wird eine vollständige Aushärtung von der Oberfläche bis zum Untergrund gewährleistet. Man muss keine Vermutungen mehr anstellen, ob der Untergrund tatsächlich trocken ist.
Die technischen Aspekte
Wir achten auf höchste Qualität bei den Komponenten. Diese Lampen werden sehr heiß – wirklich sehr heiß. Um zu verhindern, dass das Glas unter solchem thermischen Druck zerbricht, verwenden wir hochreinen geschmolzenen Quarz. Zudem sind die Elektroden so konzipiert, dass sie den ständigen Start- und Stop-Vorgängen standhalten – dadurch müssen die Lampen nicht alle paar Wochen ausgetauscht werden.
Aber hier kommt das Problem: Die Lampen müssen gekühlt werden. Egal, ob Sie Luft- oder Wasserkühlung verwenden – stellen Sie sicher, dass Ihr System die nötige Leistung bewältigen kann. Wenn die Kühlung unzureichend ist, überhitzt der Quarz. Dann verschiebt sich das Lichtspektrum und die Lebensdauer der Lampe nimmt stark ab.
Anwendung
Man findet diese Lampen hauptsächlich in Hochgeschwindigkeitsanlagen, insbesondere bei der Lackierung von Autos oder beim Textildruck. Dort ist die Chemie besonders anspruchsvoll und erfordert einen bestimmten Auslöser für die Aushärtung.
Wenn Sie diese Lampen in Ihre bestehende Anlage einbauen, überprüfen Sie unbedingt Ihren Ballast. Spannung und Stromstärke müssen perfekt übereinstimmen. Andernfalls erhalten Sie entweder ungehärtete Farbe (zu schwache Stromstärke) oder eine kaputte Lampe (zu starke Stromstärke).
Die gute Nachricht: Unsere Lampen sind als einfache Ersatzteile für die meisten industriellen UV-Lampensysteme konzipiert. Sie müssen einfach eingesteckt werden, gekühlt werden – und dann können sie ihre Arbeit erledigen.