
Lassen Sie uns darüber sprechen, warum Ihre UV-Lampen eigentlich versagen.
Wir haben Zeit damit verbracht, etwa 3.000 Druckereien zu besuchen. Wir wollten nicht nur die Maschinen betrachten – wir wollten wissen, wo genau die Probleme auftreten.
Was wir feststellten: In den meisten Druckereien gibt es Probleme mit der Härtungsgeschwindigkeit – diese schwankt stark. Zudem gehen die Lampen oft viel zu früh kaputt. Das Problem ist: Die meisten Designs sind für „maximale Leistung“ konzipiert – doch sie entsprechen nicht der tatsächlichen Belastung in einer intensiv genutzten Produktionslinie.
Deshalb änderten wir unseren Ansatz. Wir konzentrierten uns stattdessen auf eine optimierte Ausgangsleistung.
Das Problem der Hitze
Industrielle Quecksilberlampen erfordern ein Gleichgewicht zwischen Druck und Temperatur innerhalb des Quarztubus. Wenn man zu viele Watt in einen kurzen Tubus packt, steigt die Temperatur dramatisch an. Das ist wie wenn man einen Motor acht Stunden am Tag maximal belastet. Die Elektroden können das nicht verkraften und verschleißen schnell.
Wir passten die Spezifikationen unserer Lampen daher an die tatsächlichen Abmessungen der Härtungskammer an. Dadurch wird eine konstante UV-C-Strahlung gewährleistet – ohne dass die Materialien beschädigt werden.
Aus welchem Material sind die Lampen gefertigt?
Wir verwenden hochreinen geschmolzenen Quarz. Warum? Weil normales Glas die kurzwellige Strahlung blockiert, die notwendig ist, damit die Tinte polymerisiert.
Außerdem haben wir viel Zeit in die Entwicklung der Elektroden investiert. Kennen Sie dieses „Schwarzwerden“ an den Enden der Tuben? Wir haben daran gearbeitet, dieses Problem zu beseitigen.
Aber Achtung: Mehr Leistung bedeutet zwar eine schnellere Härtung – doch es belastet auch das Kühlungssystem stark. Wenn die Kühlsysteme der Hitze nicht standhalten können, verkürzt sich die Lebensdauer der Lampen. Das ist ein Kompromiss, den man berücksichtigen muss.
Einfache Installation
Niemand möchte ganze Anlagen umrüsten müssen, nur um eine Glühbirne auszutauschen. Deshalb haben wir Ersatzlampen entwickelt, die direkt eingebaut werden können.
Wir haben die Pin-Konfigurationen sowie deren Länge auf Standardwerte festgelegt – so müssen Sie beim Einbau nichts erraten. Doch der eigentliche Vorteil liegt in der mechanischen Passform. Die Lampe sitzt genau im Mittelpunkt des Reflektors. Das mag wie eine Kleinigkeit erscheinen – doch es ist sehr wichtig. Wenn die Lampe auch nur 2 mm verschoben ist, entsteht eine „Kaltstelle“ auf dem Druckgut. Das führt zu ungehärteter Tinte, beschädigten Blättern und viel verschwendetem Geld.
Es funktioniert einfach – ohne Aufwand und ohne Wiederdrucke.