
Das versteckte Problem bei der Beschaffung von UV-Lampen aus China
Wenn man UV-Lampen aus dem Ausland kauft, zahlt man nicht nur für ein Stück Quarz und einige Elektroden. Im Grunde kauft man auch einen rechtlichen Vertrag.
Wenn man versucht, etwas Geld zu sparen, indem man „Standardprodukte“ kauft, könnte man direkt in eine Falle tappen. Das kommt häufiger vor, als man denkt. Man bestellt eine große Menge an unmarkierten Lampen – diese werden per Schiff verschifft – und plötzlich beschlagnahmt die Zollbehörden die ganze Ladung, weil das Design gegen Patente eines großen Herstellers verstößt.
Jetzt ist man ohne Ersparnisse und vielleicht sogar mit einer Klage konfrontiert. Das ist sicherlich nicht die „Ersparnis“, auf die man gehofft hat.
Warum die „billige“ Alternative riskant ist
Viele Billiganbieter kopieren einfach die Designs der Marktführer. Sie ahmen die Gaszusammensetzung oder die Anordnung der Elektroden nach. Wenn diese Designs international geschützt sind, wird die Lieferung sofort zur Belastung, sobald sie im Hafen ankommt. Das passiert ständig bei Hochleistungs-Lampen. Es ist ein Albtraum: Eines Tages erwartet man die Lieferung – am nächsten Tag muss man mit einem Anwalt sprechen.
Wie wir vorgehen
Wir spielen dieses Spiel nicht mit. Wir verwenden unsere eigenen, patentierten Technologien. Das bedeutet, dass wir die Pläne dafür besitzen, wie der Lichtbogen stabilisiert wird sowie welche Materialien im Quarz verwendet werden sollen. Wenn wir Ihnen eine Lampe liefern, geben wir Ihnen auch die Erlaubnis, sie ohne Bedenken zu verkaufen. Dadurch entfällt das Risiko von Fehlern bei der Nutzung der Lampe.
Nehmen wir zum Beispiel unsere Dichtungen: Wir haben viel Zeit investiert, um sicherzustellen, dass es keine Gaslecks gibt – über 10.000 Stunden lang. Wir haben das nicht nur getan, um innovativ zu sein. Wir wollten sicherstellen, dass es klare Beweise dafür gibt, dass es sich um unser eigenes Produkt handelt.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Da unsere Designs urheberrechtlich geschützt sind, können wir die Leistung und Länge der Lampen genau an Ihre Maschinen anpassen. Doch es gibt einen Haken: Da es sich um keine Standardprodukte handelt, benötigen sie in der Regel einen speziellen Ballast, um richtig zu funktionieren. Man kann sie nicht einfach in irgendeine Beleuchtungseinheit einbauen und erwarten, dass sie ewig halten. Man muss sicherstellen, dass die Stromversorgung zur Impedanz der Lampe passt.
Bevor man eine große Produktionslinie einrichtet, tun Sie sich selbst einen Gefallen: Fragen Sie Ihren Lieferanten nach seinen Patentzertifikaten. Das ist die einzige Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Zollbehörden Ihre gesamte Lieferkette nicht über Nacht stilllegen.